Marketing auf der Überholspur

07 Dezember 2014

Wie bekommen wir das Wort Marketing zurück ins Content-Marketing?

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Marketing im Content-Marketing

Nehmen Sie das jetzt nicht persönlich - aber nicht überall, wo Content-Marketing gepredigt wird, wird auch Content-Marketing gelebt. In den letzten Monaten haben wir einige Zeit auf Marketing-Events verbracht. Dort ist uns etwas aufgefallen, das uns sehr zum nachdenken gebracht hat: Es wird zu viel über Content-Marketing gesprochen und zu wenig in die Tat umgesetzt.

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Es hat fast den Anschein, dass manche Unternehmen einfach nur nach dem Copy-and- paste-Prinzip arbeiten. Sie frischen ihre alten Präsentationen lediglich dadurch auf, dass sie die eingestaubten Phrasen der ursprünglichen Version mit neuen Trendbegriffen ersetzen. Und fertig! Direkt neuen Content erstellt.

Das Problem dabei ist, dass die Marketing Abteilungen zwar Content liefern - sie veröffentlichen eine einzelne Infografik hier, ein kleines E-Book dort – doch da diese Dokumente nicht in ein ganzheitliches Konzept eingebunden sind, betreiben sie kein Content-Marketing. Sicherlich haben sie schöne Präsentationen, die Ihrer Zielgruppe gefallen, wenn sie kreativ und visuell ansprechend gestaltet sind. Vielleicht werden sie sogar in einem Blog erwähnt. Aber es soll nicht das Ziel sein, sich mit tollen PR-Maßnahmen zu beeindrucken, sondern stattdessen unseren Zielgruppen regelmäßig relevanten Content liefern.

Es scheint einstweilen, als ob sich das Marketing nur auf den eigenen Glanz konzentriert, und dem schieren Volumen an Content beeindrucken möchte. Doch eine Inbound-Marketing-Strategie ist dabei nicht zu erkennen. Daher sehen wir so viele Präsentationen zum Thema Content-Marketing, die mit netten Beispielen gespickt sind, aber keinen wesentlichen Mehrwert für das Unternehmen erkennen lassen, weil sie vom Rest des Marketings abgekoppelt sind. Sie enthalten zwar viel Content, aber wenig Marketing im Sinne messbarer Ergebnisse.

Vermutlich liegt es daran, dass Content-Marketing in der Regel nicht von den Verantwortlichen für Lead Generation erstellt wird. Stattdessen übernehmen Mitarbeiter aus PR, Social Media oder dem internen Marketing die Rolle. Diese Abteilungen haben jedoch selten direkten Kundenkontakt und oftmals auch keinen Zugang zu relevanten Unternehmensdaten wie Anzahl an Leads, Opportunities, und Umsatz. Das kann auf Dauer gesehen dem Unternehmen schaden. Je größer die Kluft zwischen Content-Marketing und Lead-Generierung wird, desto schwieriger wird es, den Mehrwert von Content-Marketing für das Unternehmen nachzuweisen. Es gibt einen Begriff für Marketing-Trends, die letztlich keinen Umsatz generieren: Modeerscheinungen.

Also wie bekommen wir das „Marketing“ zurück ins „Content-Marketing“? Wir könnten damit anfangen, weniger Angst davor zu haben langweilig zu sein. Sie sollten sich keine Gedanken darum machen, andere Content-Marketer mit Ihrer Arbeit zu beeindrucken - der Großteil Ihres Zielpublikums gehört nicht zu dieser Gruppe. Fokussieren Sie sich auf das, was Ihre Zielgruppe will. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Content-Marketing messbar wird und Sie eine Verbindung zwischen Content-Marketing und Lead-Generierung aufbauen. Zu guter Letzt sei gesagt, dass gute Ergebnisse mindestens so viel zählen wie Kreativität. Denn es entscheidet sich anhand der Zahlen – Lead-Generierung, schnellere Verkaufszyklen, konkrete Ergebnisse – ob unsere Unternehmen erfolgreich sind und bleiben.

Die Grundlagen des Content-Marketings

Themen: Content Marketing

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