Wie Sie höchstwahrscheinlich bereits wissen, können Einzelpersonen und Unternehmen Instagram nutzen, um die Reichweite ihrer Marke zu erhöhen. Besonders Unternehmen können so ihrer Marke eine menschliche Note verleihen, zukünftige Mitarbeiter anwerben, ihre Produkte und Unternehmenskultur vorstellen, Kundenpflege betreiben und neue Geschäftsmöglichkeiten finden.

Aber es gibt einen Haken: Wenn Sie nicht zufällig berühmt sind, ist es sehr schwierig, eine große Menge an Followern auf Instagram zu gewinnen.

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Für die Durchschnittsperson oder das Durchschnittsunternehmen erfordert der Aufbau der eigenen Follower-Community jeden Tag viel Zeit und Sorgfalt.

Zum Glück gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen Sie oder Ihr Unternehmen im Handumdrehen 1.000 Follower auf Instagram gewinnen können. Das Wichtigste ist, Zeit und Mühe richtig zu investieren – wie das geht, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Sehen wir uns an, wie man die ersten 1.000 Instagram-Follower gewinnt, ein folgenswertes Profil erstellt, Wettbewerbe zu seinem Vorteil nutzt und dabei stets der eigenen Marke treu bleibt.

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Instagram for Business

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Moment ... was spricht eigentlich dagegen, Instagram-Follower zu kaufen?

Vielleicht denken Sie sich gerade: Könnte man den Stein nicht einfach ins Rollen bringen, indem man die Kreditkarte zückt und sich ein paar Follower kauft?

Nun ja, gekaufte Follower sind entweder qualitativ minderwertig oder Fake-Profile – sie erfüllen also, abgesehen von der künstlichen Erhöhung der Follower-Zahl, überhaupt keinen Zweck. Bei diesen Followern sollten Sie nicht mit sinnvollen Interaktionen rechnen.

So gewinnen Sie Ihre ersten (echten) 1.000 Follower auf Instagram

Es kommt auf die echten Follower an, die Sie sich selbst erarbeiten. Denn diesen gefallen Ihre Fotos, sie klicken auf die Links in Ihrem Profil, informieren sich über Sie und Ihr Unternehmen, teilen Ihre Bilder und machen in Zukunft vielleicht auch Geschäfte mit Ihnen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie genau solche Follower gewinnen.

1) Erstellen und optimieren Sie Ihr Instagram-Profil.

Das Wichtigste zuerst: Richten Sie Ihr Instagram-Profil so ein, dass es nicht nur gut aussieht, sondern Followern auch zeigt, wer Sie sind. Geben Sie ihnen einen guten Grund, Ihnen zu folgen.

Wie das funktioniert? Zunächst sollte Ihr Benutzername Wiedererkennungswert haben und einfach zu finden sein – verwenden Sie z. B. den Namen Ihres Unternehmens. Wenn der Name Ihres Unternehmens bereits verwendet wird, versuchen Sie, den Unternehmensnamen dennoch im ersten Teil Ihres Benutzernamens unterzubringen. So ist Ihr Profil leichter zu finden, wenn Leute nach Ihrem Unternehmen suchen. Zum Beispiel verwendet das australische Sportmodeunternehmen Lorna Jane den Benutzernamen @lornajaneactive.

(Hinweis: Geben Sie Ihren kompletten Unternehmensnamen unbedingt in den Optionen unter dem Abschnitt „Name“ an – tippen Sie hierzu auf iOS-Geräten auf das Zahnradsymbol oder auf Android-Geräten auf die drei Punkte). Der vollständige Name erscheint dann bei der Suche unter Ihrem Profilbild und Benutzernamen.

Vergewissern Sie sich als Nächstes, dass Ihr Profil öffentlich ist. Öffnen Sie hierzu Instagram, navigieren Sie zu „Optionen“ und deaktivieren Sie „Privates Profil“.

instagram-privates-profil

Als Nächstes wählen Sie ein Profilbild aus, das mit Ihren Profilen auf anderen sozialen Netzwerken übereinstimmt, wie z. B. Ihr Unternehmenslogo.

Vervollständigen Sie Ihr Profil dann mit positiven, interessanten und aufschlussreichen Informationen zu Ihrer Marke. So vermitteln Sie Nutzern einen positiven ersten Eindruck und geben ihnen einen Grund, Ihnen zu folgen. Erwähnen Sie, wer Sie sind und was Sie tun, und vergessen Sie nicht, dem Ganzen eine persönliche Note zu verleihen. Hier sind einige Beispiele zur Inspiration:

  • @WeWork: „WeWork bietet Ihnen die Ressourcen, Unterstützung und Services, die Sie brauchen, um nicht nur Ihren Lebensunterhalt, sondern auch Ihr Leben zu verbessern.“
  • @Oreo: „OREO Wonderfilled lässt Sie die Welt mit anderen Augen sehen.“
  • @CalifiaFarms: „Wir sorgen für eine köstliche, pflanzliche Zukunft – mit liebevoll selbst gebrühten Getränken. Califia Farms weiß Sie zu schätzen.“
  • @Staples: „Mit Staples mehr erreichen #MakeMoreHappen“

Der nächste Schritt besteht darin, einen Link zu Ihrem Profil hinzuzufügen, damit Nutzer bei Bedarf ganz leicht über Instagram Ihre Website aufrufen können. Das für URLs vorgesehene Feld ist die einzige Stelle, an der Sie einen klickbaren Link hinzufügen können – dieser will also mit Bedacht ausgewählt sein.

Zuletzt sollten Sie Benachrichtigungen aktivieren, damit Ihnen nicht entgeht, wenn Leute Ihre Fotos teilen oder kommentieren. Das erlaubt Ihnen außerdem, schneller mit Ihren Followern zu interagieren – was übrigens bereits viele Unternehmen auf Twitter tun. Um Benachrichtigungen zu aktivieren, gehen Sie zu „Optionen“ und dann zu „Einstellungen für Push-Benachrichtigungen“. Wählen Sie für jede Kategorie „Von allen“ aus. 

Noch ein kleiner Rat: Wir empfehlen Ihnen, Ihren Instagram-Account nicht mit Twitter und Facebook zu verbinden, um Instagram-Beiträge dort automatisch zu veröffentlichen. Dies könnte zu Problemen führen, da die Arten von Beiträgen unterschiedlich sind.

2) Beauftragen Sie einen Mitarbeiter mit der Erstellung von Inhalten.

Es sollten nur ein bis zwei Personen für Ihren Instagram-Account zuständig sein. Das Gleiche gilt auch für alle Ihre anderen Social-Media-Accounts. Beauftragen Sie wenn möglich einen Mitarbeiter, der bereits ein privates Instagram-Profil besitzt und sich daher gut mit der Plattform auskennt – dieser Mitarbeiter sollte unbedingt auch alle nützlichen Funktionen kennen, die Instagram zu bieten hat.

Wenn Sie für ein großes Unternehmen arbeiten, wollen vielleicht viele Leute bei den geposteten Beiträgen mitreden. In diesem Fall kann es von Vorteil sein, Richtlinien festzulegen oder einen Leitfaden für die Anfrage von Beiträgen zu erstellen. So können Sie Ihren Mitarbeitern erklären, wie, wann und warum sie einen Beitrag vorschlagen können, und festlegen, welche Arten von Beiträgen erwünscht sind. 

3) Bringen Sie Ihre Fotografie- und Bearbeitungskenntnisse auf Vordermann.

Auf Instagram ist die Qualität des Beitrags wichtig. Sehr wichtig. Ihre Twitter-Follower mögen Ihnen ein paar schlechte Tweets verzeihen, aber ein schlechtes Foto auf Instagram ist ein No-Go. Keine Sorge, Sie müssen keinen Fotografiekurs belegen, um gute Beiträge auf Instagram posten zu können – und Sie müssen dafür auch nicht wochenlang üben. Sie sollten sich nur mit den Grundlagen der Fotografie und mit Apps zur Fotobearbeitung vertraut machen.

Fotografiekenntnisse

Da Instagram eine mobile App ist, werden Sie viele Ihrer Instagram-Fotos vermutlich mit Ihrem Mobilgerät aufnehmen. Das ist nicht nur in Ordnung, es wird sogar erwartet. Auch wenn einige Marken professionelle Fotos für ihren Instagram-Account machen, benutzt der Großteil Smartphones – und genau dafür ist Instagram auch gedacht.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Legen Sie den Fokus auf nur ein Motiv.
  • Nutzen Sie Negativraum.
  • Finden Sie interessante Perspektiven.
  • Suchen Sie nach Symmetrie.
  • Erfassen Sie kleine Details.
  • Bringen Sie Ihre Follower zum Lachen.

Fotobearbeitungskenntnisse

Auf Instagram selbst gibt es nur einige grundlegende Bearbeitungsfunktionen. Diese reichen oft nicht aus, um wirklich das Beste aus einem Foto herauszuholen. Sie sollten den Großteil Ihrer Fotos zuerst mit mindestens ein oder zwei anderen Apps auf Ihrem Smartphone bearbeiten, bevor Sie sie zum ersten Mal auf Instagram öffnen.

4) Beginnen Sie, regelmäßig auf Instagram zu posten.

Alles klar! Jetzt, da Sie Ihr Profil erstellt und optimiert haben, jemanden mit der Verwaltung beauftragt haben und das ein oder andere über mobile Fotografie und Fotobearbeitung wissen, ist es an der Zeit, mit dem Posten zu beginnen.

Es empfiehlt sich, bereits eine gewisse Anzahl an guten Beiträgen – vielleicht um die 15 – auf Ihrem Profil zu haben, bevor Sie beginnen, mit Leuten zu interagieren und diese Liste abzuarbeiten. Wenn Nutzer dann Ihr Profil besuchen, sehen sie nicht nur ein paar vereinzelte, sondern gleich einen ganzen Bildschirm voller Fotos. So wissen sie, dass sie hier regelmäßig tolle Beiträge erwarten können.

Bevor Sie beginnen, auf Instagram zu posten, laden Sie sich diese Vorlage für die Planung von Social-Media-Inhalten herunter und planen Sie Ihre Beiträge im Voraus. Im Laufe der Zeit sollten Sie sich einen gewissen Vorrat an Fotos aufbauen, auf den Sie in Zeiten der Not zurückgreifen können, z. B. am Wochenende oder im Urlaub.

Bei der Planung Ihrer Beiträge sollten Sie stets Ihre Zielgruppe im Hinterkopf behalten, besonders, was das Timing und die Häufigkeit Ihrer Beiträge angeht – zum Beispiel, wenn Ihre Zielgruppe sich in einer anderen Zeitzone befindet. 

Da Instagram in erster Linie eine mobile App ist, wird sie von vielen Nutzern rund um die Uhr genutzt – wobei viele Leute vor und nach Feierabend aktiver sind als während des Arbeitstags. Einige Unternehmen haben erfolgreich Beiträge um 2:00 Uhr, 17:00 Uhr und mittwochs um 19:00 Uhr veröffentlicht. Probieren Sie diese Zeiten ruhig aus, um zu sehen, ob sie zu Ihrer Zielgruppe passen.

5) Sammeln Sie wertvolle Inhalte.

Auch wenn im Idealfall nur ein oder zwei Personen Ihren Account verwalten, können diese zwei Personen nicht überall gleichzeitig sein oder zu jeder Zeit Fotos machen. Was ist zum Beispiel mit dem tollen Abend, den die Ingenieure im Sushi-Restaurant verbracht haben? Oder mit der Veranstaltung, bei der Ihr Vertriebsleiter letzte Woche eine Rede gehalten hat? Es gibt eine ganze Bandbreite an Inhalten, die Sie auf Instagram posten können. Da reicht eine Person meist nicht aus, um den Überblick über alles zu behalten.

Die Lösung? Erstellen Sie ein System, mit dem Sie Fotos und Inhalte von Mitgliedern Ihres Teams sammeln können. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist eine spezielle E‑Mail‑Adresse, an die Ihre Kollegen Fotos, kurze Videos, Memes, Zeitrafferaufnahmen usw. senden können.

Es ist übrigens leichter, diese Inhalte zu sortieren, wenn die jeweiligen Absender ihre E-Mails mit einem eindeutigen Betreff versehen. Das ist vielleicht nicht der eleganteste Weg, Fotos zu sammeln, aber für die Leute, die Ihnen Fotos senden, ist es der einfachste – und je einfacher es ist, Inhalte zu senden, umso mehr Inhalte erhalten Sie auch.

Wenn Ihr Team einen gemeinsamen Box- oder Dropbox-Account hat, können Sie auch einen Ordner erstellen, in dem Mitglieder Fotos und Videos automatisch ablegen können. Dafür müssen die Leute, die Ihnen Inhalte senden, einige Schritte mehr in Kauf nehmen, und möglicherweise haben auch nicht alle diese App auf ihrem Smartphone.

6) Verfassen Sie tolle Bildunterschriften, die gerne geteilt werden.

Vermutlich sind Fotos und Videos der wichtigste Teil Ihrer Beiträge auf Instagram. Doch auch Ihre Bildunterschriften spielen eine wichtige Rolle. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil Ihres Beitrags – sozusagen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Durchweg tolle Bildunterschriften können Wunder bewirken: Sie verleihen Ihrer Marke eine menschliche Note, bringen Ihnen mehr Follower ein, Ihre Inhalte werden öfter geteilt – und Sie bekommen so mehr Aufmerksamkeit.

Mein Kollege Ryan Bonnici hat mir einmal erzählt, dass er den Instagram-Account von Frank Bod gerade wegen der Bildunterschriften so toll findet: „Die witzigen Bildunterschriften machen einfach süchtig.“ Die Bildunterschrift zu einem Foto von einer Goldkette auf dem Account @frank_bod lautet: „Baby, ich kann dir zwar keinen Schmuck geben, aber wenigstens das schönste Dekolleté, um ihn zu tragen. #letsbefrank.“

Das klingt individuell und persönlich, und der freche Hashtag #letsbefrank ist inzwischen zum Aushängeschild solcher Beiträge geworden. Fans von Frank Bod verwenden den Hashtag, um Fotos von sich selbst mit den Produkten der Marke zu posten – eine tolle Möglichkeit, mit der Marke zu interagieren und sich damit zu identifizieren.

Damit Ihre Fotos öfter geteilt werden, und um Ihre Follower zu Interaktionen zu motivieren, können Sie in Ihren Bildunterschriften auch Fragen stellen oder ihnen eine Art Call-to-Action hinzufügen. Beispielsweise könnten Sie Folgendes schreiben: „Zweimal tippen, wenn du das lustig findest“ oder „Teile deine eigene Geschichte in den Kommentaren“. In dem untenstehenden Beispiel haben wir ein Bild eines Milchkaffees auf unserem Account @Hubspot gepostet und unsere Follower aufgefordert, den Kollegen zu markieren, mit dem sie am liebsten Kaffee trinken.

7) Verwenden Sie relevante Hashtags um mehr Follower anzulocken.

Beschäftigen wir uns kurz mit Hashtags. Hashtags auf Instagram vereinen Beiträge von verschiedenen Benutzern, die nicht bereits miteinander verbunden sind, in einem einzelnen Stream. Wenn Sie relevante Hashtags verwenden, werden Ihre Beiträge von einer breiteren Zielgruppe gesehen, und nicht nur von Leuten, die Ihnen bereits folgen und Ihre Marke kennen. 

Hashtags zeigen die beste Wirkung, wenn sie so gezielt und sparsam wie möglich eingesetzt werden. Versuchen Sie, pro Beitrag nicht mehr als drei Hashtags zu verwenden. Verwenden Sie keine „ein Like im Gegenzug für einen Like“-Hashtags wie #like4like oder #like4likes. Das ist eine billige Strategie, mit der Sie ohnehin nur qualitativ minderwertige Follower gewinnen.

Recherchieren Sie, welche Hashtags in Ihrer Nische oder Branche verwendet werden, um herauszufinden, mit welchen Hashtags Sie Ihre Zielgruppe ansprechen. Verwenden Sie hierzu am besten das Suchfeld in der Instagram-App selbst (das Lupensymbol). Wenn Sie nach einem Hashtag suchen, wird Ihnen oben auf Ihrem Bildschirm gleich eine Liste mit verwandten Hashtags angezeigt. Wenn ich beispielsweise nach #inboundmarketing suche, werden mir relevante Hashtags wie #digitalmarketing, #internetmarketing und so weiter angezeigt.

instagram-relevante-hashtags um mehr follower zu gewinnen

Um Ihren Followern auf einer persönlicheren Ebene zu begegnen, können Sie von Hashtag-Trends profitieren, die gerade angesagt sind. Dazu gehören #tbt („Throwback Thursday“), #MotivationMonday, #TransformationTuesday und so weiter. Bei diesem Beitrag auf dem @HubSpot-Account wurde beispielsweise das Hashtag #MotivationMonday verwendet:

Nachdem Sie eine gewisse Anzahl an Followern erreicht haben, können Sie versuchen, eigene Hashtags zu erstellen – etwa mit dem Namen Ihres Unternehmens oder einem Slogan, der zu einem Großteil Ihrer Fotos passt. So können Sie Ihre Marke auf der Plattform ausbauen und Ihre Präsenz geschlossener gestalten.

8) Interagieren Sie mit anderen Nutzern und Ihren Followern auf Instagram.

Instagram ist eine Community, in der Sie sich unbedingt engagieren sollten. Finden Sie Leute, die interessante Fotos posten, folgen Sie ihren Accounts und interagieren Sie mit ihren Inhalten. Auf diesem Weg machen Sie ganz natürlich auf Ihr eigenes Profil aufmerksam, machen sich bei der Community beliebt und können sich von den Inhalten anderer inspirieren lassen.

Dadurch haben Sie zwei Vorteile: Zum einen werden Leute sich vielleicht Ihr Profil ansehen und Ihnen folgen, wenn sie sehen, dass Sie dasselbe getan haben. (Deswegen ist es wichtig, bereits gute Beiträge auf Ihrem Profil zu haben, bevor Sie mit anderen interagieren.) Zweitens erscheinen die neuesten Beiträge der Leute, denen Sie folgen, auf Ihrem Newsfeed, damit Sie diese liken oder kommentieren können.

Während Sie sich auf Instagram einen Namen machen, sollten Sie Ihren Followern Anerkennung zeigen, indem Sie auf ihre Kommentare antworten, ihnen folgen, und mit ihren Beiträgen interagieren.

9) Nutzen Sie Cross-Promotion mit anderen Nutzern, die eine ähnliche Zielgruppe wie Sie selbst haben.

Nachdem Sie erst einmal eine gute Beziehung zu den Leuten hinter den Accounts aufgebaut haben, die eine ähnliche Zielgruppe wie Sie selbst haben, besteht die Möglichkeit, sich durch gegenseitiges Promoten zu unterstützen. Versuchen Sie, die Inhalte der Cross-Promotion – besonders Bildunterschriften – so natürlich wie möglich zu gestalten. Es sollte kein Spam sein! Seien Sie außerdem ruhig wählerisch: Sie müssen ja nicht jeden unterstützen!

Das nachfolgende Beispiel zeigt, wie die Food-Bloggerin @sprinklesforbreakfast und der Fotograf @graymalin etwa zur gleichen Zeit gegenseitig auf ihren Accounts füreinander geworben haben:

10) Veranstalten Sie Wettbewerbe auf Instagram.

Auch mit Wettbewerben können Sie Ihre Reichweite und die Interaktionsrate mit Ihren Fotos erhöhen. Veröffentlichen Sie ein Foto, das für einen Wettbewerb wirbt, und fordern Sie Leute auf, Ihrem Account zu folgen und ein Foto zu liken oder zu kommentieren, um daran teilzunehmen.

Sie können dem Wettbewerb auch ein UGC-Element (User-Generated Content = von Nutzern erstellte Inhalte) hinzufügen. Dabei müssen Leute selbst ein Foto mit einem bestimmten Hashtag posten, und natürlich Ihrem Account folgen. In diesem Beispiel sehen Sie einen Beitrag des Immobilienunternehmens Next Step Reality, in dem für einen UGC-Wettbewerb auf dem Instagram-Account des Unternehmens geworben wird. (Bonus: Es ist auch ein Beispiel für Co‑Marketing mit Uber!)

11) Sorgen Sie dafür, dass Ihr Profil leicht zu finden ist, und man leicht Follower werden kann.

Platzieren Sie eine „Folgen“-Schaltfläche auf Ihrer Homepage, Ihrer „Über uns“-Seite und an anderen Stellen auf Ihrer Website. Sie können hier eine „Plakette“ erstellen, die mit Ihrem Instagram-Account verlinkt ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie mit dem richtigen Account angemeldet sind, wenn Sie diese erstellen. So sieht eine der Plaketten-Optionen aus:

Instagram

Wenn Ihre Marke tatsächliche, nicht-virtuelle Standorte hat, können Sie auch Follower gewinnen, indem Sie gute alte Flyer verteilen, und den Leuten auf diesem Weg mitteilen, dass Sie einen Instagram-Account haben.

Außerdem sollten Sie natürlich auf Ihren anderen Social-Media-Accounts für Ihren Instagram-Account werben. Die Chancen stehen gut, dass Leute, die Ihnen bereits auf Facebook und Twitter folgen, Ihnen auch auf Instagram folgen werden. Lassen Sie diese Follower wissen, dass Sie auch auf Instagram aktiv sind, und fügen Sie Ihren Profilen und Beiträgen auf anderen Social-Media-Accounts einen Link zu Ihrem Instagram-Profil hinzu, sodass sie Ihnen einfach folgen können.

Also probieren Sie es aus: Erstellen Sie ein Profil und beginnen Sie zu posten, zu experimentieren und für Ihren Account zu werben. Man kann eine Follower-Basis auf Instagram nicht über Nacht aufbauen. Doch je besser Ihr Instagram-Account bei Ihrer entsprechenden Zielgruppe ankommt, desto höher ist auch die Qualität Ihrer Follower.

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Ursprünglich veröffentlicht am 11. Mai 2016, aktualisiert am Mai 14 2020

Themen:

Instagram-Marketing