Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gehört und selbst gepredigt habe: Content ist King! Und zwar nicht einfach jeder Content – er muss außergewöhnlich sein. Schlechter Content katapultiert Sie sofort in die Nebensächlichkeit – so schnell können Sie gar nicht schauen! Aber weshalb ist schlechter Content tödlich, und wie genau zerstört er Ihr Inbound Marketing?

Falls Sie einen Kollegen, Ihren Chef oder einen Kunden überzeugen wollen, warum es sich lohnt, in guten, sinnvollen und außergewöhnlichen Content zu investieren – mit den folgenden fünf Punkten kriegen Sie jeden.

1. Ihr Content ist mies? Keiner wird ihn verlinken. 

Inbound Links sind der Moneymaker für Ihr Inbound Marketing. Je mehr Links Sie von High Authority-Websites haben, desto mehr Traffic und höhere Listenplätze werden Sie generieren. Doch jede Authority-Site hat einen Ruf zu wahren – und wenn Ihr Content nicht lohnenswert ist, werden sie ihn nicht verlinken (sollten sie Ihre Seite überhaupt gefunden haben). Wenn Sie möchten, dass Ihre Website in den Suchmaschinen auftaucht und von hunderten oder tausenden von Menschen gefunden wird, brauchen Sie richtig gute Inbound-Links … und zwar viele davon. Mit schlechtem Content wird das niemals passieren.

2. Ihr Content ist schlecht? Keiner wird ihn teilen.

Keine Website wird ihren Lesern schlechte Blog Posts empfehlen. Genauso wenig wird eine Privatperson schlechte Posts mit Freunden, Familie oder Kollegen in ihren Social Media Networks teilen. Jeder einzelne von uns möchte sein Ansehen behalten. Wir posten nur Content, von dem wir glauben, dass er unseren Network-Beziehungen gefallen könnte – und die meisten unserer Freunde haben keine Lust auf schlechten, langweiligen Content.

Sie fragen sich, warum das Ihr Marketing zerstört? Weil Sie gefunden werden, indem die Leute Ihren Content teilen! Weil nur so Ihr Whitepaper von 100 Leuten heruntergeladen wird – und nicht nur von zehn. Weil nur so ein richtig gutes Video weiter verbreitet wird.

So können Sie die Suchmaschinen überzeugen, dass Sie etwas zu sagen haben – weil jeder über Ihren Content spricht, und weil Sie durch Ihren Wachstum einfach auf der ersten Seite sein müssen! Ruinieren Sie sich nicht die Chance, mehr Traffic, größere Reichweite und beste Listenpositionen zu erhalten – vergessen Sie schlechten Content.

3. Ihr Content ist spammy? Der Panda wird ihn fressen!

Googles Algorithmus-Updates – liebevoll „Panda“ genannt, greifen hart durch, wenn es auf einer Seite nur schlechten Spam-Content gibt. Wenn Ihr Content eine große Keyword-Dichte aufweist, Sie sich Ihren Content von anderen Domains zusammenkratzen, Ihre Website störende und unnötige Werbung beinhaltet oder Sie Content-Farms verwenden, um Content zu generieren – dann werden Sie von Googles Algorithmus gestraft, und zwar nicht zu knapp – vor allem werden Sie nicht in den Top-Listen-Positionen auftauchen.

Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Content als schlecht eingestuft wird, beantworten Sie diese Fragen von Google – eine Anleitung, um herauszufinden, wie gut Ihr Website-Content ist.

4. Ihr Content ist nicht auszuhalten? Ihr Ruf wird leiden.

Man kauft von dem, dem man vertraut. Sie wissen unheimlich viel, haben ein tolles Produkt oder großartige Dienstleistungen und ein hervorragendes Unternehmen! Doch wenn Ihr Content sie dumm aussehen lässt – also so wirkt, als hätten Sie keine Ahnung, wovon Sie sprechen; als seien Sie nur an Eigenwerbung interessiert oder einfach nur oberflächlich; dann werden Sie eine Menge potentieller Kunden verlieren.

Good news travels fast, but bad news travels faster – Gute Nachrichten verbreiten sich schnell, schlechte noch schneller. Ein User, der eine vollgespamte, zugemüllte Website mit einer anormalen Keyword-Dichte vorfindet, wird garantiert davon erzählen, wenn es um Ihr Unternehmen geht.

5. Ihr Content ist langweilig? Die Leute werden Ihre Seite verlassen. Für immer.

Sie werden verschwinden und niemals wiederkommen. Die Menschen heutzutage sind sehr beschäftigt, haben hohe Erwartungen und wissen meistens genau, wonach sie suchen. Wenn Sie jemanden nicht im „Blinzel-Test“ überzeugen, wird diese Person Ihre Seite sofort verlassen. Wenn Sie jemanden überzeugen können – die Person aber dann nur mit Pop-Ups und Blog-Posts von Content-Farms nerven, wird sie Ihre Seite sofort verlassen und sich merken, niemals zurückzukommen.

Mein Content ist mies – und jetzt?

Achten Sie auf Qualität, nicht auf Quantität. Ein qualitatives Stück Content beginnt mit einem richtig guten Thema, das interessant, informativ und hilfreich ist. Falls Ihnen kein Thema einfällt, das diese Kriterien erfüllt, fragen Sie Ihre Interessenten und Kunden.

  • Welche Fragen werden Ihnen immer wieder gestellt?
  • Wo sind die wunden Punkte Ihrer Klienten?

Fangen Sie an, diese Dinge aufzuschreiben und verwenden Sie sie als Keimzelle für Blog Content, Videos, E-Mails, Tweets, E-Books usw. Sie müssen sich nicht gleich an Goethe orientieren, um guten Content zu verfassen. Sie sollten sich nur einmal in Ihren Kunden hineinversetzen und sich in Erinnerung rufen, dass Sie vor allem helfen und informieren wollen.

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Ursprünglich veröffentlicht am 28. Januar 2014, aktualisiert am November 25 2019

Themen:

Content-Marketing